Förderungsgrundsätze für Stipendien im Bereich bildende Künste

1.  Arbeitsstipendien und Vergaberichtlinie

Die Stiftung fördert die bildenden Künste (§ 2 Abs. 1 der Satzung der Stiftung) u.a. durch die Vergabe von Arbeitsstipendien. Für diesen Bereich und diese Art der Förderung gelten uneingeschränkt die vom Stiftungsrat beschlossenen und aufsichtsbehördlich genehmigten Vergaberichtlinien. Diese werden für die Vergabe von Arbeitsstipendien im Bereich bildende Künste gemäß § 14 der Vergaberichtlinie durch den Vorstand mit den nachstehenden Fördergrundsätzen ergänzt und fortlaufend fortgeschrieben.

2.  Bewerber

Die Stiftung kann Stipendien vergeben an in Berlin und/oder im Land Brandenburg lebende und arbeitende Künstlerinnen und Künstler, die als solche entweder eine Ausbildung abgeschlossen haben oder eine langjährige künstlerische Betätigung im Hauptberuf nachweisen können. Ein Förderungsbedarf muss bestehen.

3.  Ausschreibung, Form der Bewerbung und Fristen

Die Arbeitsstipendien werden unter Mitteilung der Bewerbungsfrist und des Umfangs der Förderung auf dieser Webseite, erforderlichenfalls auch in anderen Medien, bekannt gegeben. Bei der Bewerbungsfrist handelt es sich um eine Ausschlussfrist (§ 8 der Vergabericht­linien).

4.  Förderungsumfang

Bis auf Weiteres werden Arbeitsstipendien einmal im Jahr nach Ablauf der Bewerbungsfrist (§ 8 der Vergaberichtlinien) für die Dauer von 12 Monate in Höhe von 12 x 1.000 EUR, insgesamt also in Höhe von 12.000 EUR vergeben.

Grundsätze für die Projektförderung im Bereich bildende Künste

1.  Projektförderung und Vergaberichtlinie

Die Stiftung fördert die bildenden Künste (§ 2 Abs. 1 der Satzung der Stiftung) auch durch die Vergabe von Projektzuschüssen. Für diesen Bereich und diese Art der Förderung gelten uneingeschränkt die vom Stiftungsrat beschlossenen und aufsichtsbehördlich genehmigten Vergaberichtlinien. Diese werden für die Vergabe von Projektförderungen im Bereich bildende Künste gemäß § 14 der Vergaberichtlinie durch den Vorstand mit den nachstehenden Fördergrundsätzen ergänzt und fortlaufend fortgeschrieben.

2.  Antragsteller

Die Stiftung kann Projekte von in Berlin und/oder im Land Brandenburg lebenden und arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern fördern, die als solche entweder eine Ausbildung abgeschlossen haben oder eine langjährige künstlerische Betätigung im Hauptberuf nachweisen können. Ein Förderungsbedarf muss bestehen.

3.  Ausschreibung

Die Möglichkeit der Projektförderung soll auf dieser Webseite, erforderlichenfalls auch in anderen Medien, bekannt gegeben werden.

4.  Antrag

Das Formular „Antrag auf Projektförderung im Bereich bildende Künste“ ist zu benutzen und vollständig auszufüllen. Voraussetzung für eine Projektförderung ist die Vorlage eines vollständigen Finanzierungsplans, der die gesamte gestalterische Planung und deren Kalkulation einschließt. Eine Antragsfrist ist abweichend von § 8 der Vergabe­richtlinien nicht vorgesehen.

5.  Förderungsumfang

Bis auf Weiteres werden Projektzuschüsse nach Maßgabe des Bedarfs und der verfügbaren Mittel vergeben. Es wird ein Förderungsvertrag abgeschlossen, in dem unter anderem die Auszahlungsmodalitäten, die Rechnungslegung und die projektnahe Bekanntgabe der Förderung geregelt werden.

Förderungsgrundsätze für den Bereich Gartenbaukunst

Die Vergaberichtlinien werden für den Bereich Gartenbaukunst gemäß § 14 der Vergaberichtlinie durch den Vorstand mit den nachstehenden Fördergrundsätzen ergänzt und fortlaufend fortgeschrieben.

1.  Projektförderung

Die Hans und Charlotte Krull Stiftung fördert Projekte zur Rekonstruierung öffentlicher, historischer Gärten und Plätze in Berlin und/oder Brandenburg mit Zuschüssen; dies schließt architektonische Elemente, Skulpturen und Wasserspiele ein. Die Stiftung fördert auch Projekte zur Anlage und Erneuerung öffentlicher Parks, Plätze und Gärten in Berlin und/oder Brandenburg sowie anderer Freiflächen des städtischen/ländlichen Raums, ferner die Planung und Anlage von Gärten und Freiraumflächen von sozialen Einrichtungen in Berlin und/oder Brandenburg. Forschungsprojekte oder Publikationen zum Themenbereich Gartenbaukunst sowie Garten- und Landschaftsarchitektur können ebenfalls gefördert werden.

2.  Projektträger

Projektträger können außer den Künstlerinnen und Künstlern selbst nur Körperschaften öffentlichen Rechts oder als gemeinnützig anerkannte juristische Person des Privatrechts sein.

3.  Ausschreibung, Anträge und Fristen

Der Antrag ist abweichend von § 7 der Vergaberichtlinien formlos zu stellen, wenn eine Ausschreibung nichts anderes vorsieht. Eine Antragsfrist ist abweichend von § 8 der Vergabe­richtlinien nicht vorgesehen. Voraussetzung für eine Projektförderung ist stets die Vorlage eines vollständigen Finanzierungsplans, der die gesamte gestalterische Planung und deren Kalkulation einschließt. Handelt es sich bei einem Projektträger um eine juristische Person des Privatrechts, so ist dem Antrag die Kopie einer gültigen Bescheinigung der Gemeinnützigkeit beizufügen.

nach oben ↑