Zeitungsstapel

Projektförderung: „Das dritte Land“

Die Künstler Han Seok Hyun und Kim Seung Hwoe in Seoul

Die Künstler Han Seok Hyun und Kim Seung Hwoe in Seoul

In einem Garten sollen Pflanzen aus Nord- und Südkorea symbolisch zusammenwachsen, um die politische Teilung des Landes künstlerisch zu überwinden. Mit „Das dritte Land“ entwerfen die Künstler Han Seok Hyun und Kim Seung Hwoe ihre Utopie eines „paradiesischen Koreas“. Von Mai bis November sollen gut 3000 Pflanzen aus den Bergen des Baekdudagen-Gebirges, das die koreanische Halbinsel von Norden nach Süden überzieht, auf dem auf dem Matthäikirchplatz am Kulturforum blühen. Im 30. Jubiläumsjahr des Mauerfalls erinnert das Gartenbaukunstprojekt damit nicht allein an die Wiedervereinigung Berlins, sondern nimmt sie vor allem zum Anlass, für aktuelle politische und gesellschaftliche Teilungen an anderen Orten der Welt zu sensibilisieren, verbunden mit der Hoffnung auf ihre Überwindung.

Der Künstlergarten wird am 23. Mai 2019 um 19 Uhr mit einer Gesangsperformance der südkoreanischen Star-Sopranistin Sumi Jo eröffnet und kann bis zum 15. November besichtigt werden. Das dritte Land wird kuratiert von Keumhwa Kim, Keum Art Projects, und neben der Hans und Charlotte Krull Stiftung von der Kulturstiftung St. Matthäus, dem Botanischen Garten Berlin, der Hanns-Seidel-Stiftung München und dem Baekdudaegan National Aboretum unterstützt.

Das dritte Land – Ein Künstlergarten, 24. Mai–15. November 2019, Matthäikirchplatz, Kulturforum Berlin, 10785 Berlin, Eröffnung: 23. Mai 2019, 19 Uhr, St. Matthäus-Kirche, mit Special Guest: Sumi Jo

www.keumprojects.com

  AIV Schinkelpreis 2019 – Sonderpreis Freie Kunst

Cornelia Buchheim: Hyperlink (Entwurf)

Cornelia Buchheim: Hyperlink (Entwurf)

Zwei dynamische Pfeilskulpturen bewegen sich mitten durch Berlin hindurch aufeinander zu. Vor der Bibliothek am Mehringplatz verknoten sie sich, lassen zwei Wissenskulturen ineinander greifen und verlinken zugleich historische Substanz mit zukunftsweisendem Potential.

Unter dem Titel „brigde2future“ thematisierte der diesjährige Schinkel-Wettbewerb des Architekten- und Ingenieur-Vereins zu Berlin (AIV) die Amerika-Gedenk-Bibliothek und ihr Umfeld am Mehringdamm, das im kommenden Jahr um den Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) ergänzt werden soll. Den Sonderpreis der Krull-Stiftung für die Fachsparte Freie Kunst erhielt die Arbeit „Hyperlink“ von Cornelia Buchheim. Sie studiert an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale) und absolviert momentan ein Gastsemester an der Kunstakademie Düsseldorf. Ihr Entwurf überzeugt durch ein gedankenreiches Konzept und seine sowohl zeichnerisch als auch fotografisch überzeugende Darstellung.

Ziel des diesjährigen Wettbewerbs war der Entwurf von Beiträgen für die Entwicklung eines dichten Stadtquartiers, geprägt von dem historischen Erbe und innovativen Lösungen für die wachsende Stadt des 21. Jahrhunderts mit der ZLB als Anker eines urbanen Hot Spots. 357 Teilnehmer*innen aus Deutschland, der Russischen Föderation, Österreich, Frankreich, Ägypten, Polen und der Schweiz: Aufgrund des aktuellen und attraktiven Themas wurden mehr Arbeiten als in den Jahren zuvor eingereicht. „Im Preisgericht haben wir die außergewöhnlich hohe Qualität der eingereichten Beiträge gelobt. Wir sind mit dem Wettbewerb rundum zufrieden“, so Eva Krapf, Vorsitzende des Schinkel-Ausschusses.

  Vernissage der Gruppenausstellung 0+255 am 28.2.2019, 19 Uhr

Katja Pudor: Manipulating the Archive, Installation, 2018

Auf der RGB-Farbpalette gilt: 0 ist der Farbwert für Schwarz, 255 für Weiß. In der Gruppenausstellung »0+255« treffen zehn Berliner Künstlerinnen und Künstler aufeinander, die sich in ihrer Arbeit zu Gunsten prägnanter Aussagen, auf die Verwendung von Schwarz, Weiß und ihren unbunten Abstufungen beschränken. Dabei stehen sich gegenständliche und abstrakte Positionen aus Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Installation, Skulptur, Fotografie und Video gegenüber. In einem übergeordneten Sinne reflektieren die starken Kontraste aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Extreme Positionen stehen sich gegenüber und Grauzonen scheinen sukzessive verdrängt zu werden. Gezeigt werden aktuelle Arbeiten von Kanako Ishii, Mareike Jacobi, Karwath+Todisko, Katja Kollowa, Christian Meyer, Virginie Mossé, Katja Pudor, Andrea van Reimersdahl, Richard Schütz und Marc Soisson.

Die Ausstellung wird am 28. Februar, 19 Uhr mit einer Performance von Karen Linnenkohl eröffnet und ist vom 1. bis 17. März, Do. bis So. von 10 bis 19 Uhr im Meinblau e. V. Projektraum, Christinenstraße 18/19, 10119 Berlin zu sehen.

Gefördert von: Bezirksamt Pankow von Berlin, FB Kunst und Kultur; Hans und Charlotte Krull Stiftung; Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Deutschland

www.nullplus255.com

  Ausschreibung Arbeitsstipendien bildende Künste 2019

Die Hans und Charlotte Krull Stiftung vergibt auch 2019 bis zu drei Arbeitsstipendien an bildende Künstler mit Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Berlin und/oder Brandenburg in Höhe von jeweils bis zu 12.000 Euro. Mit den Stipendien ist die Teilnahme an einer Gruppenausstellung in Berlin verbunden.

Der Bewerbungszeitraum läuft vom 11. Februar bis zum 11. März 2019 (Datum des Poststempels). Bitte verwenden Sie für Ihre Bewerbung das offizielle Bewerbungsformular 2019. Weitere Details entnehmen Sie bitte der offiziellen Ausschreibung 2019, den Förderungsgrundsätzen und Vergaberichtlinien der Hans und Charlotte Krull Stiftung. Das Bewerbungsformular und die offizielle Ausschreibung stehen Ihnen auch unter dem Menüpunkt „Formulare“ zum Download bereit.

Bitte beachten Sie unsere Kontaktangaben (Kontakt) und adressieren ihre Bewerbung an:

Hans und Charlotte Krull Stiftung c/o SICC GmbH

Wackenbergstraße 78/82

13156 Berlin

  Ausschreibung Sonderpreis Freie Kunst des AIV-Schinkel-Wettbewerbs 2019

Unter dem Titel „brigde2future“ thematisiert der Schinkel-Wettbewerb des Architekten- und Ingenieur- Verein zu Berlin (AIV) in diesem Jahr die Amerika-Gedenk-Bibliothek und ihr Umfeld, das im kommenden Jahr um den Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) ergänzt werden soll.

Die Hans und Charlotte Krull Stiftung stellt für Entwurfsarbeiten, die in der Fachsparte Freie Kunst eingereicht werden und durch eine bemerkenswerte künstlerische Leistung hervorragen, einen Sonderpreis in Höhe von bis zu 1.200 Euro bereit.

Die Aufgabenstellung finden Sie auf Seite 40 dieser Digitalen-Broschüre des AIV. Bei Interesse, an dem Wettbewerb teilzunehmen, melden Sie sich bitte bis zum 7. Januar 2019 online über diesen Link an und reichen Ihren Beitrag bis zum 4. Februar 2019 beim AIV ein. Wir wünschen viel Erfolg.

Termine:

Anmeldeschluss 7. Januar 2019
Abgabe Wettbewerbsbeiträge bis 04. Februar 2019
Vorprüfung und Vorjurierung 11. – 15. Februar 2019
Schinkelausschuss (Jury-Sitzung) 16. Februar 2019
Ausstellungseröffnung mit Presse 12. März 2019
164. Schinkelfest (Preisverleihung) 13. März 2019

Weitere Infos: www.aiv-berlin.de

  Kuratorenrundgang und Katalogrelease am 9.9.2018

Im Rahmen der KGB-Kunstwoche lädt die Hans und Charlotte Krull Stiftung am Sonntag, den 9. September 2018 um 18 Uhr zu einem Kuratorenrundgang durch ihre aktuelle Stipendiaten-Ausstellung „ausgezeichnet | gefördert“ ein. Noch bis zum 16. September zeigt sie in der Kommunalen Galerie Berlin im Hohenzollerndamm 176 aktuelle Arbeiten der Berliner Künstlerinnen und Künstler Ulu Braun, Antje Dorn, Sven Johne, Rajkamal Kahlon, Rona Kobel und Thomas & Renée Rapedius, die zwischen 2016 und 2018 mit Arbeitsstipendien ausgezeichnet wurden. Der Anlass bietet zugleich die Gelegenheit zur Veröffentlichung der gleichnamigen Begleitpublikation: Sechs Kataloghefte im Schuber dokumentieren die Ausstellung und stellen die vertretenen künstlerischen Positionen in konzentrierten Einzeldarstellungen näher vor.

Texte: Katharina Lorenz, Hans-Georg Schüler
Umfang: 102 Seiten
Größe: 21,2 x 14,8 x 1,7 cm
Preis: EUR 15,00

ISBN: 978-3-00-060121-7

  ausgezeichnet | gefördert 2016 – 2018

Stipendiatenausstellung in der Kommunalen Galerie Berlin 12.7. – 16.9.2018

Ulu Braun, „Burkina Brandenburg Komplex“ (Screenshot), 2018, Video

In der Reihe „ausgezeichnet | gefördert“ präsentiert die Hans und Charlotte Krull Stiftung Berliner Künstlerinnen und Künstler, die sie mit Arbeitsstipendien gefördert hat. In ihrer vierten Auflage gastiert die Ausstellung vom 12. Juli bis zum 16. September 2018 in der Kommunalen Galerie Berlin und zeigt aktuelle Arbeiten von Ulu Braun, Antje Dorn, Sven Johne, Rajkamal Kahlon, Rona Kobel sowie Thomas & Renée Rapedius, die zwischen 2016 und 2018 ausgezeichnet wurden. Dazu erscheint ein Begleitkatalog, der die künstlerischen Positionen näher vorstellen soll.

Die Ausstellung wird am Mittwoch, den 11. Juli 2018 um 18 Uhr durch die Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz und die Leiterin der Kommunalen Galerie Berlin, Elke von der Lieth, eröffnet.

www.kommunalegalerie-berlin.de

Weitere Informationen zu den ausstellenden Stipendiatinnen und Stipendiaten finden Sie auf unserer Website unter dem Menüpunkt „Stipendiaten und Projekte“.