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Krull Stiftung präsentiert Stipendiaten 2023

14. Oktober 2022

Hajnal Németh, Video, Installation, Performance mit ANGST VOR MUSIK, VERTRAUEN IN ZWÖLF #2

„Während des Förderzeitraums möchte ich eine Live-Version einer Performance entwickeln und präsentieren, die auf einer bereits fertiggestellten Zwei-Kanal-Videoinstallation zu sehen und zu hören ist. Die Video- und Audioaufnahmen entstanden in einem Tonstudio unter Mitwirkung eines 12-köpfigen Jugendchores, der sich aktiv am Entstehungsprozess des Stücks beteiligte. Ein wesentliches Element des Stücks ist, dass die persönliche Welt der Vortragenden und ein Algorithmus den endgültigen Inhalt des Werks bestimmen. So bekommt die Maschine das Privileg bei der Erstellung des menschlichen Liedes, sogar bei der Trennung der Träume, der innersten psychischen Welt, von der Person und ihre zufallsartige Übertragung auf eine andere Person mitzuwirken.“

Jana Müller, Installation, Fotografie, Konzept mit FALSCHER HASE

„Während des Stipendiums möchte ich an meinem Projekt „Falscher Hase“ arbeiten und eine Mixed-media-Installation entwickeln. Ausgangspunkt sind geführte Interviews mit meinem 83-jährigen Vater. Dieser war zur DDR-Zeit als Kriminalist tätig. Verbrechen gab es offiziell in diesem Land nicht, dennoch hat er viel zu berichten. Ich arbeite dabei mit Spuren der Vergangenheit, die in die Gegenwart hineinragen und kreiere somit eine individuelle aber auch zeitgleich mit Fakten bestückte kollektive Rekonstruktion von Geschichte .Die gesammelten Recherchematerialien sind in meinem Online-Archiv http://falscherhase.jana-mueller.de sichtbar und sind Ausgangspunkt für die geplante Installation. Es ergibt sich eine Kombination an Beweisen des Persönlichen, des Kriminalistischen und des Künstlerischen.“

Paula Doepfner, Zeichnung, Installation

„Meine Zeichnungen bestehen aus kleinster Schrift auf feinem Transparentpapier. Mit kleinen Buchstaben (ø = 1mm) schreibe ich Textzeilen auf, die zu Schriftbildern werden. Sie basieren auf Skizzen, die ich als Zuschauerin von Hirnoperationen an der Charité Berlin gemacht habe. Es sind verfremdete Nervenzellen. Die Textzeilen, die die Linien meiner letzten Zeichnungen formen, entnehme ich dem Istanbul-Protokoll – einem medizinischen Handbuch zur Erfassung von Folter – und Gedichten von Anne Carson und Paul Celan. Ich möchte die Zeichnungsserie zum Thema der Folter fortführen. Darüber hinaus plane ich eine großformatige Installation aus getrockneten Sträuchern, die im Rahmen eines Sonderprojekts 2023 im Außenraum präsentiert wird.“

Wir suchen Verstärkung für unser Stiftungsteam

26. Juni 2022

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses gesucht:

Vorstandsreferent /-in

Profil

  • Administrative und organisatorische Stärke
  • Eigenverantwortliches, selbständiges und proaktives Arbeiten
  • Gute Kenntnisse von Grafik- und Bildbearbeitungsprogrammen, Microsoft Office und Social Media Plattformen, insb. Instagram
  • Interesse an (von Vorteil: Kenntnisse) der Bildenden Kunst und Gartenbaukunst in Berlin und Brandenburg
  • Sehr gute Deutschkenntnisse
  • von Vorteil: Erfahrung in der Stiftungsarbeit; Kenntnisse der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, idealerweise im Kunst- und Kulturbetrieb

Aufgabenbereich

  • Aktive Unterstützung der drei Vorstandsmitglieder im operativen Tagesgeschäft
  • Administrative Tätigkeiten, wie Korrespondenz, Versand des Newsletters und Kontaktdatenpflege
  • Unterstützung bei der Vor- und Nachberatung von Gremiensitzungen
  • Antragsbearbeitung (Stipendienbewerbungen und Projekte)
  • Organisation von Stiftungsevents
  • Mitwirken an Social Media Arbeit
  • Betreuung der Webseite
  • Enge Zusammenarbeit mit dem Stiftungsteam

Bewerbungen mit Lebenslauf und Motivationsschreiben (weitere Unterlagen werden vorerst nicht benötigt) bis 20. Juli 2022 an info@krull-stiftung.de.

NB: Im Betreff muss ”BEWERBUNG” in Großbuchstaben genannt sein. Andernfalls kann die Bewerbung leider nicht berücksichtigt werden.

Krull Stiftung präsentiert Stipendiaten 2022

3. Januar 2022

Drei Arbeitsstipendien an Berliner Kunstschaffende im Wert von 36 000 €.

Berlin, 3. Januar 2022 – Konrad Mühe, Stella Meris und Manaf Halbouni sind die drei Stipendiaten, welche die Hans und Charlotte Krull Stiftung 2022 mit einem monatlichen Arbeitsstipendium in Höhe von 1000€ fördert. „Der diesjährige Stipendiatenjahrgang steht auch symbolisch für eine Gesellschaft im Reset-Modus“, so Suzan Kizilirmak, Vorstand der Krull Stiftung und Mitglied der Auswahljury.

Der 1984 in Damaskus geborene Manaf Halbouni ist bekannt für seine aufsehenerregende Installation vor der Dresdner Frauenkirche (2017), die durch zwei hochkant aufgestellte Reisebusse unübersehbar auf den Krieg in Syrien hinwies. 2022 will Halbouni den Balkan auf den Spuren des Karl-May-Romanhelden Kara ben Nemsi bereisen und aus den Eindrücken eine Video-Installation erarbeiten. Die gebürtige Schweizerin Stella Meris hat bereits kurz nach ihrem Abschluss an der UdK 2019 mit ihrer ersten Einzelausstellung „Fake it till we make it“ bei Anahita Contemporary Furore gemacht. Die schrill-bunten Gemälde, Masken und Performances zeigten das Spannungsverhältnis zwischen Religion und Kunst. Nun möchte sie sich vertiefend mit der Schnittstelle von Analogem zu Digitalem befassen und ihre Malerei in Augmented und Virtual Reality Räume bringen.

Konrad Mühe wurde 1982 im heutigen Chemnitz geboren und ist bekannt für seine Werke aus alten Bildschirmen und Projektoren, die er mit Regalen und anderen Metallkonstruktionen zu menschenähnlichen Skulpturen formt. Er setzt sich dabei mit Fragen der Identität in einer durchdigitalisierten und auf Selbstoptimierung getrimmten Gesellschaft auseinander. Im Förderzeitraum wird sich Mühe mit Emojis und GIFs sowie mit rostenden und geschliffenen Metallen beschäftigen.

Stiftungsvorstand Fabrizio Micalizzi hebt hervor: „Die Förderung junger Nachwuchstalente ist uns ein Herzensanliegen. Wir sind stolz darauf, dass wir die in Berlin einzigartigen Arbeitsstipendien in dieser Höhe vergeben können.“ Vom 03.07. bis 28.08.2022 werden Werke der Stipendiatenjahrgänge 2021 und 2022 unter dem Titel „Reset“ in der Kommunalen Galerie Berlin zu sehen sein. Für die Krull Stiftung habe ein sehr dynamisches Jahr begonnen, das voller neuer Initiativen sei, so eine Mitteilung der Stiftung abschließend.

DER VORSTAND Suzan Kizilirmak / Dr. Fabrizio Micalizzi / Jan Schmelzle Hohenzollerndamm 151 (Haus 3) · DE-14199 Berlin info@krull-stiftung.de Web | Instagram  Die Hans und Charlotte Krull Stiftung ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts. Aufsichtsbehörde: Senatsverwaltung für Justiz Berlin. USt-IdNr: DE315767015

„Ressource Rüdersdorf – neu aufgemischt“

23. Dezember 2021

Krull-Preis im Rahmen des AIV Schinkel-Wettbewerbs 2022: Preisgeld von 1.200€ für junge Nachwuchskünstler.

Berlin, 23. Dezember 2021 – Die Hans und Charlotte Krull Stiftung hat im Rahmen des renommierten Schinkel-Wettbewerbs 2022 den „Krull-Preis“ ausgelobt. Er ist Teil des Ideen- und Förderwettbewerbs des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin-Brandenburg (AIV), der zu den ältesten deutschen Nachwuchswettbewerben gehört. Durch den mit 1.200€ dotierten Preis soll eine herausragende Leistung in der Fachsparte „Freie Kunst“ ausgezeichnet werden. „Wir wollen damit ein wichtiges Zeichen für die Talentförderung an der Schnittstelle zwischen Architektur und bildender Kunst setzen“, so Suzan Kizilirmak, Vorstand der Krull Stiftung.

Der Wettbewerb findet unter dem Titel „Ressource Rüdersdorf – neu aufgemischt“ statt.  Der Bereich „Freie Kunst“ beschäftigt sich mit der Rüdersdorfer Gegenwart – einem hochproduktiven Zementwerk, einer Kalkgrube und einer verwunschenen vor sich hinträumenden Industrieruine. Das Augenmerk liegt auf dem Ort im Umbruch, seine natürlichen und industriellen Ressourcen aufzufinden, zu nutzen und weiterzuverarbeiten. Die Fragen liegen dabei auf der Hand: Wie sind die vorhandenen Ressourcen der Landschafts- und Industriekultur genutzt worden, wie sieht die Zukunft der Ruine und der Grube aus? Und vor allem wie ist dies mit den Mitteln der Kunst darstellbar?

Bewerben können sich Nachwuchstalente bis 35 Jahre aus den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Verkehrsplanung und der freien Kunst. Anmeldeschluss für den Wettbewerb ist der 17. Januar 2022. Die Werke müssen bis zum 14. Februar eingereicht sein.

Weiterführende Informationen:
Download PM des AIV zum Schinkel-Wettbewerb

Hintergrund zur Krull Stiftung

Die AusschreibungsunterlagenAIV-Schinkel-Wettbewerb 2022 – Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg e.V. (aiv-berlin-brandenburg.de).

Die Anmeldung erfolgt wie immer über unseren Kooperationspartner „Wettbewerbe aktuell“: wa – Architektur Zeitschrift für Wettbewerbe, Ausschreibung und Ergebnis (wettbewerbe-aktuell.de).

Bildmaterial zur Wettbewerbsregion unter https://www.dropbox.com/sh/z4a2ujj8wxk7yd4/AADI5ydUurmjgErZTEJOgCuea?dl=0. Bitte beachten: Die Fotos sind von Gesche Gerber, Elisa Mado Lenius und Ernst Wolf Abée, zu erkennen jeweils an der Dateibezeichnung.

DER VORSTAND

Suzan Kizilirmak / Dr. Fabrizio Micalizzi / Jan Schmelzle
Hohenzollerndamm 151 (Haus 3) · DE-14199 Berlin
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